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Aktuelles aus dem Kinderhaus/-häuschen

Tag der offenen Tür in Kinderhaus und Kinderhäuschen

Die Montessori Pädagogik kennlernen

Am 16.11.2019 luden das Kinderhaus und das Kinderhäuschen zum Tag der offenen Tür ein. Den interessierten Besuchern wurde ein vielseitiges Programm geboten:

- Vorstellung Konzept und Gebäude

- Präsentation des Lernmaterials

- Ausprobierstationen für Kinder und Eltern

- Persönliche Gespräche

Für das leibliche Wohl war auch noch gesorgt.

 

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Laternenfest 2019

Stimmungsvolle Kulisse im Hofgarten

Immer wieder übers Jahr verteilt erleben die Kinder im Montessori-Kinderhaus in Ansbach besondere Abenteuer. Einmal im Jahr gibt es dann ein echtes Highlight, und zwar im Wortsinn: Immer am 11. November feiern Kinder, Eltern und Kindergärtnerinnen das Laternenfest. Auch in diesem Jahr war das Laternenfest ein strahlendes Erlebnis. Mit leuchtenden Laternen in den Händen zogen die Kinder in einem Zug in den Ansbacher Hofgarten. Vor der Kulisse der feierlich angestrahlten Orangerie endete der Zug und die Kinder stimmten ein Lied an. Nach dem langen Marsch kam das vorbereitete Vesper gerade recht!

 

In Wirklichkeit ist das Laternenfest des Montessori-Kinderhauses natürlich nicht nur das Ereignis eines Abends. Schon lange vor dem Laternenzug basteln die Kinder an ihren Laternen: Sie wählen Motive, Materialien und Farben, und fertigen daraus selbst ihre Laterne. Jedes Kind macht das, was es kann und was ihm am besten gefällt. Es macht die wunderbare Erfahrung, selbst etwas auf die Beine stellen zu können. So ist das dann auch beim lange vorbereiteten Laternenzug. Jedes Kind, ob groß oder klein, laut oder leise, bringt durch seine Teilnahme Licht in die Nacht. Die meisten freuen sich schon auf das nächste Jahr.

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City-Lauf 2019

Da war Bewegung drin

Wie läuft’s eigentlich im Montessori-Kinderhaus? Die begeisternde Antwort gaben die Kinder und Erzieherinnen beim Ansbacher City-Lauf am 5. Mai auf sportliche Art. Gemeinsam starteten sie zu einer rasanten Tour durch die Ansbacher Innenstadt. Auch wenn der Lauf anstrengend war, kam der Spaß nicht zu kurz. Den Kindern war deutlich anzumerken, dass sie den Baby-Marathon genossen. So gab es nur glückliche Gesichter, als alle teilnehmenden Kinder am Ende ihre Urkunden und Medaillen entgegennahmen.
So ein Erfolg baut natürlich auf. Und genau darum geht es auch beim Montessori-City-Lauf. Die Kinder lernen, dass sie durch Anstrengung, Konzentration und Zusammenhalt etwas Großes erreichen können. Dabei spielt ihre persönliche Situation keine Rolle. Manche Kinder mögen körperlich fitter sein als andere. Aber alle können über sich hinauswachsen, wenn sie an sich glauben und gemeinsam daran arbeiten. Und so kann man über das Montessori-Kinderhaus mit Gewissheit sagen: Alles läuft!

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Natur pur beim Waldtag des Montessori-Kindergartens

Nicht nur ein Highlight für die Kids

Natur pur beim Waldtag des Montessori-Kindergartens Nicht nur ein Highlight für die Kids.
Kinderlachen und freudige Gesichter erwarten mich, als ich am Freitag, 26. April 2019 den Montessori-Kindergarten Ansbach auf dem Zeilberg Spielplatz bei ihrem „Waldtag“ besuche.
Ich treffe heute die zwei Gruppen des Montessori-Kindergartens aus der Karolinenstraße und der neu gegründeten Gruppe aus der Brauhaus Straße. Insgesamt wären es eigentlich 31 Kinder, aber aufgrund von Urlaubszeit und Krankheit sind es heute 18 Kinder zwischen 3 und 6 Jahren und sieben Aufsichtspersonen. Der Waldtag findet regelmäßig im Montessori-Kindergarten statt. Die nächsten sind im Mai und Juni. Eine ganze Waldwoche findet zum sechsten Mal im Juli statt.
Ein klassischer Waldtag startet für die Erzieherinnen um 7 Uhr morgens am Zeilberg, um 8 Uhr kommen die Kinder. In der ersten Stunde bereiten sich die Pädagoginnen vor und müssen leider auch den Spielplatz teilweise von Müll und Scherben befreien. Wenn alle zusammen sind, beginnt der Tag mit einem Morgenkreis. Hier werden noch mal die Regeln für den Waldtag besprochen, dazu gehört z. B. ein imaginärer Zaun, den die Kinder nicht überschreiten dürfen oder, dass sich Kinder bemerkbar machen müssen, wenn ihr Namen gerufen wird. Frau Karg (Stellvertretende Leiterin des Montessori-Kindergarten Ansbach) erklärt mir, dass Kinder die schon öfters am Waldtag mitgemacht haben auf die Kleineren und neuen Kinder mit aufpassen und ihnen so die Regeln gleichzeitig vermitteln.
Nach dem Morgenkreis wird erst mal auf dem Spielplatz gespielt, getollt, rumgerannt und der komplette Platz ausgenutzt. Dazu nehmen die Aufsichtspersonen keine Spielsachen vom Kindergarten mit, nein, die Kinder sollen  die Dinge aus der Natur wahrnehmen. Sie spielen mit Blätter, sammeln Steine oder Nüsse und vermissen dabei keinerlei Spielsachen. Wenn genug gespielt wurde, geht es zusammen in den Wald.
„Der Platz ist einfach perfekt. Hier ist es wunderschön, wir können im Wald direkt an einem Bach entlang laufen und einen kleinen Weiher haben mir auch schon entdeckt“, erklärt Frau Karg. Danach gibt es Mittagessen, heute z. B. Wienerle und Semmeln. Um 14 Uhr holen die Eltern dann ihre kleinen Abenteurer wieder ab. Meist sind alle recht müde, weil die Kinder die ganze frische Luft nicht gewohnt sind.
Der Waldtag findet bei jedem Wetter statt, egal ob es regnet oder die Sonne scheint. Außer es ist ein Unwetter gemeldet. Zur besseren Sichtbarkeit tragen die Kinder Warnwesten, was ich sehr gut finde: so kann man die Kinder von anderen Kindergruppen auf dem Spielplatz unterscheiden.
Der Waldtag ist auch ein Highlight für die Kindergärtnerinnen, die sich speziell für diesen Tag vorbereiten und mit den Kindern spielen und tollen.  Das darf auch mal dreckig und matschig werden. „Es ist eine wirkliche Naturerfahrung … das kennen viele Kinder gar nicht mehr“, so Frau Karg. So werden teilweise Schiffchen gebaut und auf dem Bach fahren gelassen oder Farben aus Naturstoffen hergestellt und damit Baumrinden bemalt. Das Zusammenspiel zwischen den zwei Gruppen ist sehr harmonisch, meinst unkomplizierter als im Kindergarten selbst, wo es schonmal kleine Reibereien zwischen Kindern geben kann. In der Natur kommen die Kinder meist besser miteinander aus.
Die Kids sind wirklich zufrieden und genießen es, einen ganzen Tag in der Natur zu verbringen. Womit die Erzieherinnen aber ein kleines Problem haben ist, dass das ganze Equipmet und die Sachen der Kinder während dem Waldspaziergang am Spielplatz unbeaufsichtigt ist. Hierzu muss immer eine Erzieherin abgestellt werden, die dann bei der Abendteuertour fehlt. Eine Lösung wäre ein kleiner Container oder Koffer, die man absperren könnte und mobil sind. Vielleicht findet sich auf diesem Wege einen Sponsor, der das ermöglicht.
Ich war zwar nur eine Stunde mit den Kindern draußen, aber für mich war es eine wunderschöne Erfahrung, die Kinder so frei und freudig in der Natur spielen zusehen. Das hätte ich mir zu meiner Kindergartenzeit wohl auch gewünscht, aber umso toller finde ich es, dass die Kinder heute von Handy, TV und sonstigem kommerziellen Spielzeugen weg und hin in die Natur geführt werden.

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Laternenfest 2018

Kinder bringen Licht in die dunkle Jahreszeit

Unser Laternenumzug am 11. November war wie jedes Jahr ein Highlight – im wahrsten Sinne des Wortes: Immer wenn die Nächte länger werden, sorgt unser gemeinsamer Umzug des Montessori-Kindergartens für strahlenden Glanz. Das hat gleich drei Gründe. Zum einen liegt das an den selbstgebastelten Laternen. Die Kinder haben viel Liebe und Fantasie aufgebracht, um viele leuchtende Weltkugeln zu schaffen. Zum zweiten lag es natürlich auch an den Liedern, die die Kinder vor ihrem Abmarsch vom Aquella zum Wiesengrund sangen. Denn auch der gemeinsame Gesang ist ja sowas wie ein Lichtblick in der Dunkelheit, wenn auch nur im übertragenen Sinne. Gemeinsam sangen sie Klassiker, die den einen oder anderen Elternteil noch an die eigene Kindheit erinnerten, und auch neue Lieder, die den Kindern besonders viel Spaß zu machen schienen.

                                            

Und schließlich waren es die Kinder selbst, die die Dunkelheit ein bisschen erhellten. Beim Laternenumzug des Montessori-Kindergartens sind alle mit dabei, kein Kind bleibt zurück, egal welche Stärken oder Schwächen es mitbringt. Es sind diese Gemeinschaftserlebnisse, die unsere Kinder stark machen. Der Laternenumzug hat wieder einmal gezeigt, dass in einer solchen Gemeinschaft jedes Kind leuchten kann.

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